Warum die Reichen immer reicher werden

Reiche arbeiten nicht für Geld, sondern für passives Einkommen

Sie nutzen Schulden

Sie besitzen Land, Kapital oder Unternehmen. Sie werden durch Kredite und Steuerersparnis reicher. Vermögenswerte sind ihnen wichtiger als Einnahmen. Sie nutzen Schulden, um Vermögenswerte zu erwerben und zu vermehren.

Was möchtest Du sein?

Angestellter

Du zahlst mindestens 40% Abgaben von Deinem Lohn und hast keinen Einfluss darauf. Mit diesem Abgabensatz hast Du keine Chance Vermögen aufzubauen. Schulden hingegen sind steuerfrei.

Kleinunternehmer

Das sind Selbständige mit dem Problem, dass ihre Ausgaben steigen und ihre Einnahmen sinken. Sie haben die ärgsten Vorschriften. Sie haben keinen bezahlten Urlaub. Ihre Steuern sind am höchsten. Diese Kategorie ist die schlimmste, die Höllenkategorie.

Business Owner

Geschäftsinhaber mit mehr als 500 Beschäftigen.

Investor

Hier geht es darum aktiver Investor zu sein. Er arbeitet mit Schulden, sie sind der Schlüssel in dieser Kategorie. Damit sparen aktive Investoren Zeit und Geld. Steuerersparnis und Abschreibung generieren für sie Phantom-Einkommen.

Phantomeinkommen

Phantomeinkommen entsteht durch:

  • Wertzuwachs - der Investor investiert den Wertzuwachs seines Objekts, für den er wieder ein Darlehen bekommt, in weitere Objekte und generiert damit mehr Cashflow und damit mehr passives Einkommen

  • Tilgungszahlungen - wenn sie der Mieter bezahlt

  • Abschreibungen - damit sparst Du Steuern

Crash

Reiche nutzen Crashes um zu investieren:

  • 2000 war der Dotcom Crash.

  • 2007 war der Immobilien Crash, Hypothekenkredite wurden an Kreditnehmer mit geringer Bonität vergeben, diese konnten die Raten bald nicht mehr zahlen, die Häuser kamen auf den Markt, es konnten keine Preise mehr erzielt werden, um die Schulden zu tilgen. Der Markt brach zusammen. Die Banken verloren ihr Geld.

  • 2008 war der Big Bank Crash, der Absturz der Banken.

Ein Crash steht dann ins Haus, wenn jeder Ignorant zum Anleger wird. Wenn der Markt kippt machen Reiche ein Schnäppchen.

Schulden

Apple hatte 246 Milliarden Dollar auf der Kante, nahm aber Kredite, weil das billiger ist, als das Geld in die USA zurück zu führen und darauf Steuern zu zahlen.

Die Lektion: Schulden sind Geld, Schulden sind steuerfrei. Fremdkapital ist billiger als Eigenkapital, das hart erarbeitet und hoch versteuert wird.

Die Botschaft des Staates bei niederen Zinsen: Kommt her und leiht euch Geld, es ist billig zu haben!

Gute Schulden

Gute Schulden machen dich reich. Sie werden eingesetzt, um Vermögenswerte zu erwerben, um damit Cashflow (Cashflow ist das Geld, das nach Zinsendienst und dem Berappen sämtlicher Aufwende monatlich überbleibt) zu erzielen. Gute Schulden werden von anderen, beispielsweise von Deinen Mietern zurückgezahlt. Obendrein räumt dir der Staat dafür Steuererleichterungen ein, weil Du das tust, was er will. Gute Schulden sind steuerfrei, sparen Zeit und Geld. Wenn ich Geld miete, statt dafür zu arbeiten, macht es mich eher reich.

Schlechte Schulden

Machen dich arm. Diese Schulden macht typischerweise die Mittelschicht für Eigenheime und Autos.

Wertzuwachs einer Immobilie

Der Verkauf einer Immobilie löst den Steuertatbestand aus, es fallen Kapitalertragssteuern an. Hier ist es besser den Wertzuwachs eines Objekts in Form von neuen Schulden steuerfrei zu lukrieren. Der Investor investiert den Wertzuwachs in weitere Objekte, das erzeugt wieder mehr Cashflow und mehr passives Einkommen.

Mehr Schulden für vermietete Immobilien generieren mehr Einkommen, weniger Steuern, also höheres Phantomeinkommen.

Lernpyramide

Um Investor zu werden, braucht es einen Lernprozess. Learning by doing, das heißt Fehler zu machen und aus diesen zu lernen, steht in der Lernpyramide ganz oben, hat also den höchsten Lerneffekt:

  1. Vorlesungen und Lesen steht in der Lernpyramide ganz unten

  2. Wörtern hören

  3. Bildern sehen

  4. Film anschauen

  5. Handlung beobachten

  6. Gespräch führen

  7. Präsentation einüben

  8. Simulationen der Realität beispielsweise mit dem Cashflow-Spiel

  9. Praxis steht in der Lernpyramide ganz oben; praktizieren bedeutet, Fehler zu machen und sie zu korrigieren, mit Praxis lernst Du am meisten

Vor dem ersten Immobilienkauf sollte man 100 Transaktionen in Fallbeispielen durchgespielt haben, zum Beispiel anhand von Immobilienverkaufsinseraten.

Finanzbildung

Eigne Dir Finanzbildung an:

  1. Gewinn- und Verlustrechnung: Einnahmen, Ausgaben

  2. Die Bilanz stellt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber. Vermögenswerte bringen mir Geld ein, ob ich arbeite oder nicht.

Das geht hier nicht

Wo auch immer Kiyosaki vorgetragen hat, war es in Florida, Südafrika oder Europa, überall hörte er: „Das geht hier nicht!“ Dann schaute er aus dem Fenster und sah, dass es geht.