Verhandeln

Verhandeln wie ein Weltmeister

Die sieben Verhandlungsregeln des früheren Formel-1-Weltmeisters.

Regel Nummer eins: Finde die marktüblichen Preise heraus

„Ich habe einfach die anderen Rennfahrer gefragt, was sie verdienen." Damit haben Sie mehr Informationen als die Gegenseite und Sie können Ihren Preis verlangen und darauf beharren. Wenn infolge dessen die Gegenseite den Beleidigten spielt und Sie ignoriert, bleiben Sie gelassen.

Wenn Sie sich am Markt umhören und fragen: „Welche Spannen sind da möglich?“ bekommen sie vielleicht zur Antwort: „Wieso sollte ich Ihnen das sagen?“ Dann antworten Sie: „Weil ich es Ihnen auch sagen werde.“

Regel Nummer zwei: Je weniger Emotionen, desto besser

Auch wenn die Gegenseite wegen Ihrer Forderung Schweinerei und Frechheit schreit und Sie als verrückt bezeichnet, bleiben Sie locker. Je weniger Emotionen im Spiel sind, desto besser laufen die Verhandlungen.

Regel Nummer drei: Zeige Desinteresse

Zeigen Sie Desinteresse wenn die Verhandlungen stocken. Sagen Sie: „Gut, dann gehe ich woanders hin.“

Regel Nummer vier: Es gibt immer noch Spielraum

Bei Niki Lauda beträgt dieser Spielraum fünf Prozent. In einer fortgeschrittenen Verhandlung kommt er dem Verhandlungspartner mit einem Prozent entgegen, dann um weitere vier Prozent und sagt: „Das ist mein letztes Angebot.“

Regel Nummer fünf: Sei kein Jasager

Manche Typen respektieren Sie nur, wenn Sie kein Jasager sind, sondern wirklich hart verhandeln.

Regel Nummer sechs: Verhandle nie nach

Ich muss meine eigenen Forderungen genau kennen. Ich muss wissen was ich will. Durch meine Recherchen weiß ich, was mein Gegenüber kann. Mit diesen zwei Komponenten muss ich einen Kompromiss finden. Zu hoch pokern ist genauso schlecht, wie sich unter dem Wert zu verkaufen.

Regel Nummer sieben: Hinterlasse niemals verbrannte Erde

Auch bei harten Verhandlungen muss der andere sein Gesicht wahren können. Geld, das Sie mit faulen Tricks gewonnen haben, wird Ihnen kein Glück bringen.